Vergiftung durch landwirtschaftliche Spritzmittel

Wir haben das große Glück, dass wir sehr ländlich wohnen. Für unsere Hunde ist es hier am Ortsrand ideal. Ich gehe täglich mit ihnen durch die Wiesen und Felder unserer Gemarkung spazieren. Im Frühjahr treffe ich dabei regelmäßig auf Landwirte, die auf ihren Feldern spritzen, d.h. die Landwirte behandeln die auf dem Acker wachsenden Pflanzen mit Pestiziden, um die Pflanzen zu schützen und deren Erträge zu maximieren.

Pestizide sind chemische Substanzen, die in der konventionellen Landwirtschaft zur Bekämpfung tierischer Schädlinge eingesetzt werden. Das bedeutet, dass die Schädlinge entweder vertrieben, oder in ihrem Wachstum bzw. in ihrer Vermehrung gehemmt werden, oder dass sie sogar getötet werden. Auf jeden Fall werden Pestizide/Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt, gerade weil sie giftig sind.

Die Wirkungsweise der Pestizide auf andere Organismen, z.B. auf den Menschen oder auch auf den Hund, ist unterschiedlich. Manche sind giftig bei direktem Kontakt, z.B. über die Hundepfoten, andere erst nach oraler Aufnahme, d.h. bei Hunden über das Maul, wieder andere wirken giftig beim Einatmen des Sprühnebels.

Es ist wichtig zu wissen, dass alle Pestizide nerven- und hirnschädigend wirken.

Die häufigsten Symptome bei Hunden nach einem Kontakt mit Pestiziden (aus dem Internet zusammengetragen) können sein:

  • verweigern der Nahrungsaufnahme
  • Übelkeit, starker Speichelfluss und Erbrechen (teilweise auch blutig)
  • Magenkrämpfe und starker Durchfall (ebenfalls blutig möglich)
  • blasse Schleimhäute
  • unruhiges Verhalten
  • veränderte Herzfrequenz
  • veränderte Pupillen
  • Gliederzittern
  • evtl. Lähmungserscheinungen
  • Kreislaufkollaps bis hin zur Bewußtlosigkeit
  • Tod

Als Hundehalter muss man deshalb sehr aufmerksam sein, wenn Landwirte mit ihren Pflanzenschutzspritzen auf den Feldern arbeiten.

Ich wähle entweder einen anderen Weg, damit ich nicht in die Nähe des Feldes komme, oder ich gehe sehr schnell mit meinen angeleinten Hunden an dem Feld vorbei, auf dem gerade gespritzt worden ist.

Auf jeden Fall lasse ich meine Hunde in dem Bereich nicht am Feldrand schnüffeln, und ich lasse sie auch nicht aus einer Wasserpfütze trinken, die sich dort in der Nähe befindet.

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